| Kahlbutz, Ritter (gestorben 1702) |
| Der brandenburgische Feudalherr soll 1690 einen Schäfer erschlagen haben, weil dessen Braut ihm den Vollzug des legendären ius primae noctis verweigert hat. Vor Gericht hat Kahlbutz jedoch angeblich beteuert: Wenn ich der Mörder war, soll mein Leib nicht verwesen. Und genau das geschah wirklich: Die etwa 10 kg schwere und 1,70 m grosse Mumie des Ritters ist eine Attraktion für Touristen des In- und Auslands, die in Scharen (über 100 000 Besucher allein 1975) zu der kleinen Wehrkirche von Kampehl (bei Potsdam) pilgern, um die rätselhafte Mumie, die weder einbalsamiert noch durch irgendeine andere feststellbare Methode konserviert wurde, zu besichtigen. Auch die Wissenschaft konnte das Rätsel bisher nicht lösen. |
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