| Irrlicht, auch Ignis fatuus |
| Leuchterscheinungen in sumpfigen Gebieten, vielleicht durch Selbstentzündung von Methangas entstehende Flämmchen oder phosphoreszierendes Holz. Im Volksglauben als Seelen Verstorbener (oft: ungetaufter Kinder) oder als Irrwische, böse bzw. koboldartige Geister, die Wanderer in die Irre führen (im Oldenburgischen Spoklecht, Spuklicht, genannt) gedeutet. Diese Vorstellungen sind in Europa weit verbreitet, aber erst seit dem 16. Jahrhundert belegt. Manche Sensitive, z. B. Moses, sahen auf Friedhöfen oder an Orten, wo jemand verstorben war, Irrlichter, die andere Anwesende nicht sahen. |
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