| I-Ging, auch I-ching, Buch der Wandlungen) |
| Chinesisches Orakelbuch, dessen älteste Teile spätestens aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert stammen. Um das Orakel zu befragen, werden Schafgarbenstengel gezogen. Der sich dabei ergebenden Zahlen-Konstellation der Stengel, die als Hexagramm notiert wird, sind jeweils Texte zugeordnet, die auf das konkrete Anliegen des Wahrsagenden hin gedeutet werden. Dabei können sich nach C.G. Jung, der das I-Ging als Standardwerk chinesischen Wissenschaften bezeichnete, synchronistische Phänomene einstellen. Parapsychologisch betrachtet liesse sich auch. denken, dass der Orakelnde über paranormale unbewusste Informationen verfügt, die das Wählen der Stengel psychokinetisch beeinflussen. |
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