| Fisher, Doris |
| Ein bekannter Fall von Persönlichkeitsspaltung: Doris war das jüngste von 13 Kindern. Als sie 3 Jahre alt war, warf sie der betrunkene Vater einmal heftig auf den Boden. Von dem Zeitpunkt an traten Spaltungsphänomene (Dissoziation) auf. 4 Persönlichkeiten wurden im Laufe der Jahre entwickelt: Margaret, Sick Doris (Kranke Doris), Sleeping Margaret (Schlafende Margaret), und Sleeping Real Doris (Schlafende echte Doris). W. F. Prince, der sich 1916 der Parapsychologie zuwandte, übernahm die Therapie der Doris Fisher. Über 40 Monate hinweg protokollierte er (mit wenigen Unterbrechungen) die Phänomene. 1911 nahm er Doris Fisher in seinen Haushalt auf. Allmählich genas die Patientin, d. h. die Sekundärpersönlichkeiten verschwanden. Nach 19 Jahren Dissoziation wurde Fisher 1913 wieder gesund, nur Sleeping Margaret - eine Art Schutzengel -, die versicherte, einer jenseitigen Welt anzugehören, kam noch allabendlich für wenige Minuten. Nach der Genesung traten psychokinetische Erscheinungen und ASW-Phänomene auf (und anderes bei Automatischem Schreiben in Trance oder im Schlaf und in Kristallvisionen). Die Phänomene verschwanden 1926 nach einer Blinddarmentzündung. |
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