| Erschöpfung des Mediums |
| Wird oft nach einer paranormalen Leistung registriert: Ganz gebrochen, fast paralysiert, sitzt sie dann auf ihrem Stuhl, die Beine oft gelähmt, dass sie herausgetragen werden muss. Oder sie liegt unbeweglich und bewusstlos da. Puls sehr beschleunigt, hart und gespannt, als wollten die Arterien platzen. Atmung keuchend. Kalter Schweiss bedeckt Stirn und Hände. Linke Seite jetzt hyperästhetisch. Blick starr, schlaftrunken. Die herabhängenden Wangen und Mundwinkel, die spitze Nase, gegenüber dem wachsbleichen Gesicht etwas gealtertes und leichenhaftes. Die aufgelösten Glieder offenbaren den enormen Energieverlust. Im Urin starke Vermehrung von Eiweiss und Verminderung des Zuckergehaltes. Die Muskelkraft, die normal 60 kg rechts, 25 kg links beträgt, und mit Johns (die Kontrolle John King) Hilfe während den Sitzungen ausserordentlich gesteigert ist, fällt sofort auf fast Null herab. Wiederholt wurde auch ein Gewichtsverlust registriert. Hatte sie vor der Sitzung gegessen, übergibt sie sich. Dieser Erschöpfungszustand verschwindet nur langsam. Bei Eusapia z. B. dauerte es gegen 1/2 Stunde, bis sie einigermassen wieder zu sich kam. Nachher ist sie noch ganz zerschlagen, halbwach, verwirrt, unfähig, Fragen richtig zu verstehen und zu beantworten. Sie braucht mindestens einen Ruhetag, um wieder zu einer guten Sitzung fähig zu sein. Diese Erschöpfung ist vielleicht ein Indiz gegen die Hypothese, Psi sei nichtphysikalischer Natur. |
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