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Parapsychologie
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Ekstase

Aussergewöhnlicher Bewusstseinszustand, in dem der Mensch im Gefühl der Entrückung oder Verzückung der Kontrolle seines normalen Bewusstseins entzogen ist.

Häufig kommt es dabei zu Visionen oder Auditionen, manchmal treten auch motorische Automatismen wie Tanz oder Glossolalie auf. Dabei können ASW-Informationen mitgeteilt werden, doch sind sie ebenso wie mögliche PK-Phänomene (z. B. Levitation) oder das zuweilen behauptete Phänomen der Gewichtszunahme des Ekstatikers nur periphere, nicht zentrale Erscheinungen der Ekstase.

Entscheidend für den göttlichen Wahnsinn (griechisch theomania) - den Plato höher schätzte als die nüchterne Besonnenheit, da die Seele das Göttliche, das sie geschaut hat, handelnd hervorzubringen imstande ist - ist jedoch, dass der Entrückte Objekt der Ekstase ist, er wird ungewollt ergriffen. Ort, Häufigkeit und Dauer der Ekstase werden nicht von ihm bestimmt.

Der jüdische Philosoph Philon von Alexandria (gestorben ca. 50 nach Christus) nahm etwas vom Konzept des Unbewussten vorweg, wenn er lehrte, dass die Ekstase aus dem Untergang des Bewusstseins und der geistigen Nacht entsteht.

 

Von Caterina Ricci wird berichtet:

... tief gingen die Wirkungen, die die göttliche Liebe kraft der heiligen Kommunion in ihr hervorbrachte. Vom Jahre 1542 ab traten sie noch viel häufiger hervor. Ja der geringste Anlass, der sie an Gott erinnerte - eine religiöse Handlung, ein heiliges Lied, ein frommes Bild oder ein Wort der Erbauung -, genügte, um ihren Geist in höhere Sphären zu entrücken. Dieser Zustand kam über sie ohne Rücksicht auf Ort und Zeit, er konnte ebensogut im Garten, im Kreuzgang, im Arbeitszimmer, im Refektorium wie im Chor und in der Kirche eintreten. Ihr allzeit zu Gott erhobener Geist schwebte so nah an dem himmlischen Gestade, dass ein Hauch genügte, um ihn hinüberzutragen. Ausser solchen unvorhergesehenen Augenblicken gab es auch bestimmte Zeiten und Gelegenheiten, die bei Caterina ganz unfehlbar den ekstatischen Zustand herbeiführten, zum Beispiel jeden Morgen nach Empfang der heiligen Kommunion, jeden Abend bei der Salve-Regina-Prozession, wie auch jede geistliche Lesung und jede Zeremonie, die der Verehrung des heiligen Kreuzes und der heiligen Reliquien galt, dieselbe Wirkung auf sie ausübte.

 

 

 

 

 

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