| Eidetik |
| Von dem deutschen Psychologen und Philosophen Erich Jaensch (1883-1940) geprägte Bezeichnung für die Fähigkeit, subjektive Anschauungsbilder erzeugen zu können. Jaensch knüpfte daran weitreichende Folgerungen für Gedächtnis und Wahrnehmung und entwickelte davon ausgehend seine Persönlichkeitstypologie. Neueren Forschungen ist es nicht gelungen, Eidetik als eigenständiges Phänomen zwischen Vorstellung und physiologischem Nachbild zu erweisen. Nur der Forscher Karl Schmeing versuchte, die Schau des Zweiten Gesichts auf eidetischer Grundlage zu deuten. Er vermied es jedoch, Parallelen zur Parapsychologie zu ziehen. Der Fragenkomplex ist keineswegs abgeschlossen und bedarf weiterer psychologischer und parapsychologischer Untersuchung. |
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