| Distanzexperimente |
| Qualitative oder quantitative Experimente zur ASW über grössere Entfernungen. Sie sind prinzipiell auch für PK denkbar, doch stehen da systematische Untersuchungen aus. Distanzexperimente haben den Vorteil, dass Täuschungen erschwert werden und unwissentlich gegebene mimische oder akustische Informationen das Ergebnis nicht beeinflussen können. Vor allem aber erlauben sie die genauere Erforschung der Natur dieser vermuteten Kraft. Wird z.B. beim Telepathieversuch mehr Zeit für die Übertragung der Nachricht benötigt, wenn die Entfernung grösser ist? Streut die Qualität der Leistung, wie es zu erwarten wäre, wenn dabei Wellen eine Rolle spielen? Hat die Erdkrümmung einen Einfluss auf das Phänomen, die Gravitation, der Erdmagnetismus? Und wie steht es mit der Maxwellschen Theorie? Gibt es doch laut der Nahewirkungstheorie von James Clerk Maxwell (1831 bis 1879), die allerdings nicht mehr im atomaren Bereich gilt, in der Natur keine ursächliche Wirkung unmittelbar in die Ferne. Wirkung geschieht vielmehr im Raum von Punkt zu Punkt. Also vermag auch die Magica (= Hexe) zu handeln, dass einer mag hören eine Stimme jenseits des Meeres, also auch, dass einer, der im Okzident wohnt, mit einem im Orient mag reden, sagt bereits Paracelsus, und Schopenhauer wies darauf hin, dass es völlig einerlei sei, ob der Raum zwischen dem Wirkenden und dem Bewirkten ... einen Zoll oder eine Billion Uranusbahnen beträgt. Tatsächlich gibt es eine reiche Kasuistik spontaner ASW über grössere Entfernungen. Moll - ein Gegner der Parapsychologie - teilt folgenden Fall eines Amerikaners mit: Als ich im Halbschlaf lag, sehe ich meinen Vater, stark angeheitert, von der Strasse durch den Hof um die hintere Ecke eines mir unbekannten Hauses kommen und dort auf einem grossen flachen Stein, der unter der Mündung der Dachrinne gelegt war, abgleiten und mit dem Kopf gegen die Mauerkante schlagen, worauf er bewusstlos und blutüberströmt auf dem Stein liegen blieb. Der Erlebnisträger, der das Zweite Gesicht kannte, notierte sich Inhalt und Zeitpunkt der Erfahrung. Nach einem Jahr besuchte er seine Eltern in Europa in deren neuem Heim. Er geht dort in den Hof: Ich sehe an der Ecke den Stein exakt wie im Traume. Sofort rief ich meine Mutter und zeigte ihr den Stein und teilte ihr mit, was geschehen war. Da mir dies verheimlicht werden sollte, fragte sie mich, wer mir das gesagt habe? Ich sagte, was ich wusste, und zeigte ihr, was ich ins Notizbuch geschrieben hatte. Es stimmte sogar die Stunde, d. h., nach Berechnung der Längengrade. Mein Vater hatte an jenem Tag ein grösseres Geschäft abgeschlossen. Der Kapitalist liess aus Freude den Wein reichlich kredenzen und zwang meinen Vater, mehr zu trinken als er wollte. Gegen ein zufälliges Zusammentreffen spricht, dass der Vater sonst nie getrunken haben soll. Die experimentelle Untersuchung der ASW über grössere Distanz setzte bereits bei den alten Magnetiseuren ein. Bei später berühmt gewordenen Experimenten wurden Entfernungen wie Schweiz-Korsika, Florida-Zürich, New York-Athen, Indien-England usw. überwunden. Bereits um die Jahrhundertwende gelang der Nachweis der ASW über Hunderte von Kilometern: Strecke Bristol-London (Usher/Burt 1909), und Rhine führte transozeanische Experimente mit signifikantem Ergebnis durch. In den meisten Fällen nahm die Menge der übermittelten Information mit wachsender Entfernung ab. Allerdings besagt das wenig: Die Versuchspersonen wussten, wie gross die Distanz war, und das bedeutet, dass unkontrollierbare psychische Momente das Ergebnis beeinflusst haben können. Die A. S. P. R. (Society of Psychical Research) entwickelte Versuchsanordnungen, bei denen die Versuchspersonen nicht wussten, über welche Entfernung sie kommunizieren sollten (es sei denn, sie erlangten diese Information paranormal!). Dabei zeigte sich eine geringe, aber dennoch signifikante Verringerung der Informationsmenge bei wachsender Entfernung. Die entscheidende Bedeutung der psychischen Faktoren demonstrierte jedoch eindrucksvoll die Tatsache, dass besonders hohe Trefferzahlen ein Experiment ergab, das beinahe nicht wie geplant zwischen Australien und den USA hatte stattfinden können, weil das Flugzeug, in dem eine Versuchsperson sass, auf den Philippinen notlanden musste (die amerikanische Versuchspersonen wussten nichts von dem Unfall). Die Güte der telepathischen Leistung hängt nämlich nicht (nur) von der Entfernung ab, sondern (auch) von der emotionalen Beteiligung der Betreffenden, und die ist bei einem Unfall besonders gross. |
Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung
Beste Internetadressen Multimedia Kunst Zukunftsdeutung & Astrologie Esoterik & New Age Traumdeutung
Magie & Märchen & Mystik Grenzwissenschaften Hexenwesen Dunkles im Netz Parapsychologie & Okkultismus etc.
Religion & Spiritualität Alte Kulturen UFO`s & Phänomene Meditation, Licht, Fortleben
Heilmethoden, -therapien, Wellness Aus-, Weiterbildung & Organisationen
Esoterisch-spirituelle Lexika Lexikon der Parapsychologie Lexikon der Esoterik