| Depersonalisation, Entpersönlichung) |
| Zustand der Selbstentfremdung, Störung des Ich-Erlebnisses und der Aussenwelterfahrungen. Den Begriff dürfte der Psychologie Gerardus Heymans eingeführt haben: Unter Depersonalisation ist ein momentan sich einstellender, meist auch schnell vorübergehender Zustand zu verstehen, während dessen alles, was wir wahrnehmen, uns fremd, neu, eher Traum als Wirklichkeit zu sein scheint. Die Menschen, mit denen wir uns unterhalten, auf uns den Eindruck machen, blosse Maschinen zu sein. Auch die eigene Stimme uns fremd, wie diejenige eines anderen, in die Ohren klingt. Und wir im allgemeinen das Gefühl haben, nicht selbst zu reden und zu handeln, sondern nur als müssige Zuschauer unser Handeln und Reden zu beobachten. |
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