| Cummins, Geraldine Dorothy |
| Irische Schriftstellerin, die 1923 bei sich die Fähigkeit des Automatischen Schreibens entdeckte. Bis 1943 verfasste sie so 9 historische Romane aus der Zeit des Frühchristentums (z. B. Die Schriften des Cleophas, Paulus in Athen, Die grossen Tage von Ephesus), angeblich alte, verlorengegangene Schriften, die hier mit Hilfe einer Kontrolle rekonstruiert wurden. Fachleute bestätigen, dass aus diesen Texten erstaunliche historische, theologische und geographische Kenntnisse sprechen, die der Autorin nicht bewusst gewesen sein können. Allerdings mag sie in ihrer Jugend als Tochter eines Professors sehr viele wissenschaftliche Daten beiläufig gehört haben. Durch Cummings schrieben ausserdem noch der verstorbene Myers: The Road to Immortality (Die Strasse zur Unsterblichkeit) und Mrs. Willett (Coombe-Tennant): Swan on a Black Sea (Schwan auf einem schwarzen See). Die Geschwindigkeit der automatischen Produktion der Cummings war erstaunlich: Einmal - am 16. März 1926 - wurden in 65 Minuten 1750 Wörter notiert. Neben den automatischen Texten schrieb Cummings Novellen, Dramen und Essays zur Parapsychologie. Zusammen mit einem Arzt arbeitete sie in therapeutischen Sitzungen: Ihre Anwesenheit sollte das Aufsteigen unbewusster psychischer Inhalte beim Patienten begünstigen. |
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