| Cideville |
| Im Pfarrhaus zu Cideville, einem Städtchen in Nordfrankreich, kam es vom 26.11.1850 an zu einer Reihe von Spukereignissen: Es begann mit Klopfen, und wenn man sang, klopfte es im Takt. Dann flogen Steine und Haushaltsgeräte herum, und Tische levitierten. Man vereinbarte mit dem Geist einen Klopfcode, und der Geist beantwortete Fragen durch eine bestimmte Anzahl von Klopfzeichen. Ein Gespenst wurde gesehen. Ein Nagel, an der Stelle seines Erscheinens in den Boden getrieben, wurde rotglühend, und eine Person, die man in Verdacht hatte, der normale oder paranormale Urheber der Erscheinungen zu sein, hatte anderentags eine Gesichtsverletzung. Der Pfarrer verprügelte den Gezeichneten, dieser klagte, und die Parapsychologie verdankt diesem Umstand die Gerichtsprotokolle der Zeugenvernehmungen. Bei aller Bizarrerie und trotz der erheiternden Merkwürdigkeiten verdient der Fall doch Interesse, da er mit einem imponierenden Zeugenaufgebot aufwarten kann. Aufgeklärt wurden die Vorgänge nicht, doch irgendwie waren 2 Schüler am Geschehen beteiligt. Das passt zu dem Muster, dass Pubertierende oft Bezugspersonen im Spuk sind. |
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