| Cazzamalli, Ferdinando |
| Italienischer Neurologe. Im Rahmen seiner Experimente in den Jahren 1923-25 stellte Cazzamalli einen Hörfunkempfänger in einen Faradayschen Käfig, wodurch jeglicher Empfang ausgeschlossen war. Dennoch sollen seine Versuchspersonen - 2 Epileptiker, 2 Hysteriker, 1 paranormal Begabter -, die ebenfalls in dem Käfig waren, hörbare Geräusche im Rundfunkgerät erzeugt haben. Cazzamalli schloss daraus, dass das menschliche Gehirn unter bestimmten Umständen kurzwellige elektromagnetische Strahlungen (er spricht von zerebralen Radiowellen) aussenden könne. Bechterew übernahm diese Ansicht als Arbeitshypothese. Beide Forscher glaubten, in diesen Wellen den Träger der Telepathie vermuten zu dürfen. |
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