| Buddha |
| 1. im Buddhismus Bezeichnung für einen Menschen, dem die Erleuchtung zuteil wurde 2. der Stifter des Buddhismus Prinz Siddharta Gautama (ca. 560-480 vor Christus). Der Prinz verliess, des höfischen Lebens anscheinend überdrüssig, mit 29 Jahren seinen Palast. Nach jahrelangem Studieren und Meditieren - die Legende spricht von 7 Jahren -, verbunden mit asketischen Übungen unter der Anleitung mehrerer Meister, wurde ihm in einer Vision plötzlich die Wahrheit entdeckt (bodhi, Erleuchtung): Er gab seine Erfahrung weiter und begründete so den Buddhismus. (Nach buddhistischer Anschauung ist Gautama jedoch nicht Religionsstifter, sondern nur ein Prophet. Auch einige westliche Forscher, darunter der bedeutende Indologe Helmuth von Glasenapp (1891-1963) halten es für möglich, dass schon vor dem Prinzen bereits andere Buddhas an der Entwicklung der Lehre arbeiteten. Vergleichbar wäre z. B. die Rolle der Essener im Hinblick auf die Entstehung der Lehren Christi.) In den Lebensbeschreibungen des Heiligen lassen sich Legende und geschichtliche Tatsache oft nicht trennen. Die zahlreichen Wunder, die sein Leben begleitet haben sollen, und die schon vor seiner Geburt einsetzten, können somit nur im Rahmen einer allgemeinen Phänomenologie des Paranormalen berücksichtigt werden. |
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