| Böser Blick |
| Angebliche schadenszauberische erbliche Fähigkeit, die willentlich eingesetzt werden kann - oder die - wie meist angenommen wird - automatisch wirkt. Der Glaube an den Bösen Blick ist bereits für die Antike belegt und findet sich heute noch im Volksglauben der Slawen und mediterranen Bewohner. Oft ist es nur das eine Auge eines Menschen, das diese Wirkung haben soll, gelegentlich wird gesagt, dieses eine Auge habe 2 Pupillen. Die Wirkung des behexenden Bösen Blicks richtet sich gegen Menschen (vor allem Kind, Braut, Schwangere), beeinflusst wichtige Handlungen (z. B. Kochen, Backen, Säen) und richtet sich gegen Tiere (totsehen) und Pflanzen (verdorren lassen). Als Abwehrmassnahmen sind der Gebrauch von Amuletten, bestimmten Gesten und das Anrufen bestimmter Heiliger verbreitet. Sowohl Amulette wie Gesten haben oft phallischen Bezug. |
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