| Bibel |
| Da man das Parapsychische heute als ein Universalium betrachtet, das es zu allen Zeiten und in allen Kulturen gab, wundert es nicht, dass sich auch in der Bibel zahlreiche Belege dafür finden: So scheinen sich einige der grossen Propheten (ca. 1000 bis 500 vor Christus) durch stimulierende Musik in eine Art Trance versetzt zu haben. Wir lesen von dem berühmten Fall der Hexe von Endor, und von Mosis Verbot der Divination, Magie und vor allem Nekromantie, die er als heidnisch verwarf - nur die Offenbarung im Traum und in der Vision hielt er für göttlichen Ursprungs. Eine solche Traumoffenbarung wurde Jakob zuteil: die Verheissung seines künftigen Landes (1. Mose 28, 13.). Sowohl Joseph (in Ägypten) als auch Daniel (in Babylonien) betrieben Traumdeutung. Joseph anscheinend auch noch Becherweissagung. Ein ausserordentlich merkwürdiger Bericht, falls es sich nicht um eine Halluzination handeln sollte, ist die Geschichte von Elia Entrückung (2. Kön. 2). Auch das Neue Testament verweist mehrfach auf möglicherweise paranormale Ereignisse: Visionen Pauli, der Prophet Agabus (Apg. 11,28 und 21,10) und vor allem die Heilungen und Wundertaten Jesu. Aufgrund der Ergebnisse der Parapsychologie ist die Theologie jetzt genötigt, ihre Auffassung der genannten Berichte zu überdenken. |
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