| Akasha-Chronik |
| Das Sanskritwort akasha kann mit Raum-Äther übersetzt werden. Es bezeichnet eine feinstoffliche Substanz, die das gesamte All erfüllen soll. Steiner spricht von einer Akasha-Chronik und meint damit ein Weltgedächtnis (Lévi spricht im gleichen Sinn von Astrallicht), dem alle Begebenheiten der Vergangenheit eingeschrieben sind. Dem Hellsichtigen soll es möglich sein¬ diese Chronik zu lesen, d. h., er soll medial-historische Erkenntnisse erwerben können. Die Nützlichkeit dieses Verfahrens für die Geschichtsforschung ist da fragwürdig, wo die Ergebnisse nicht in herkömmlicher Weise verifiziert werden können. Da die Vorstellung der Akasha-Chronik dem indischen Denken, dessen historische Interessen gering sind, fremd ist, vermutet man, dass die Blavatsky, von Paracelsus' Anzma mundi ausgehend, diesen Gedanken in ihrem Werk Die entschleierte Isis in die Theosophie einbrachte. |
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