| Aberfan |
| Bergarbeiterdorf in Wales. 1966 fanden hier 144 Menschen, darunter 128 Kinder, den Tod bei einem Haldenrutsch. Der englische Psychologe J. C. Barker suchte daraufhin durch einen Aufruf in der Presse nach Personen, die Ahnungen oder Wahrträume im Hinblick auf das Unglück gehabt hatten. Von 76 Zuschriften aus allen Gebieten Englands wurden 6o gründlich recherchiert, und in 24 Fällen konnte durch Zeugen dokumentiert werden, dass die Erlebnisträger vor dem Unglückstag anderen Personen von ihrem präkognitiven Erlebnis berichtet hatten. Bei den gesicherten Fällen überwogen Frauen (5 : 1), das Alter der Betreffenden lag zwischen 10 und 75 Jahren. Meist handelte es sich um Träume mit schreienden Kindern, schwarzen Massen, walisischer Landschaft und ähnliches. In einem Fall träumte eine Frau von Hunderten von schwarzen Pferden, die mit Leichenwagen einen Berg hinunterfuhren: Rappe und Leichenwagen gehören zum klassischen Bildmaterial des Zweiten Gesichts. Weitere Umfragen steigerten die Zahl der Aberfan-Vorahnungen auf über 200. |
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