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Walen, Walheu, Welsche

Ebenso wie die Venedigermännlein galten die Walen als zauberkundige Bergleute, die oft auch die Schwarze Magie beherrschten.
Vermutlich wirkt in der Bezeichnung die Erinnerung an italienische Bergleute - „Welsche“, im Oberdeutschen Walen genannt - nach, die im 15. und 16. Jahrhundert nach Deutschland gekommen waren, um die Gebirge nach Edelmetallen zu durchstreifen. Diese hatte man - wie man das häufig bei Fremden tut - zunehmend mehr mit geheimnisvollen Zügen ausgestattet. Galten sie ursprünglich noch als reale Menschen, gerieten sie mit Beginn des 17. Jahrhunderts zu dämonischen Gestalten. Sie sollten Zaubermittel zum Schmelzen und Veredeln der Metalle kennen und die Fähigkeit besitzen, die Erzgänge durch Zauber unauffindbar zu machen. Auch sollten sie Mittel haben, sich unsichtbar zu machen, z.B. mit Zuhilfenahme einer Kappe, eines Steines oder eines besonderen Krautes. Man nahm an, sie würden auf einem Zaubermantel in ihre Heimat zurückfliegen.

 

 

 

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