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Undine

Der Name leitet sich von dem lateinischen Wort unda (= Welle, Woge) ab und geht auf Paracelsus zurück.
Die Undine ist ein Elementargeist des Wassers, eine betörend schöne Wasserfrau, die jedoch wie alle Elementargeister keine Seele besitzt und die Sehnsucht in sich trägt, durch die Liebe zu einem Mann und dem heiligen Bund der Ehe an der Seelenhaftigkeit der Menschen teilhaben zu können.
Berühmt wurde die Undine durch Friedrich de la Motte-Fouqués (1777-1843) gleichnamige Erzählung (1811), die das erste Mal 1816 von E.T.A. Hoffrnann (1776-1822) zu einer Oper vertont worden war. 1848 griff Albert Lortzing (1801-1851) den Stoff auf und machte daraus seine Oper Undine. Als Vorbild zu den Undinen-Erzählungen kann eine mittelhochdeutsche Versnovelle (um 1300) vom Ritter von Staufenberg und seiner Merfeye gelten. Aber auch dieser frühen literarischen Bearbeitung des Stoffes lag altes Volkssagengut zugrunde.
Undine, die heidnische Wasserfrau, ist durch christliche Überformung mitunter zu einem teuflisch-dämonischen Wesen gemacht worden.

 

 

 

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