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Es existieren zahlreiche
Berichte von Leuten, die Stimmen von Menschen gehört haben, von denen sie
wussten, dass diese tot oder zumindest abwesend waren.
Einige gesammelte Beispiele finden sich in dem Buch Death and ist Mysteries
von Camille Flammarions (1864).
In einem gut belegten Fall, der sich während des Ersten Weltkrieges
ereignete, hörte eine Mutter aus Indiana (USA) plötzlich die Stimme ihres
Sohnes laut um Hilfe rufen. Dieser befand sich zu diesem Zeitpunkt in
Frankreich, um dort seinen Kriegsdienst zu leisten. Daraufhin habe sie sich
hingekniet und um seine Rettung gebetet. Zwei Monate später erfuhr sie, dass
ihr Sohn tatsächlich genau zu diesem Zeitpunkt, als sie die Schreie gehört
hatte, angeschossen und verwundet worden war.
Bekannt wurde auch das Phänomen unerklärlicher, auf Tonband gespeicherter
Stimmen Verstorbener, zu denen manchmal auch unerklärliche Geräusche oder
Musik hinzukommen. Der schwedische Filmproduzent Friedrich Jürgenson hatte
diese Erscheinung 1959 erstmals beobachtet, die dann später in die
Parapychologie als
Jürgenson-Effekt einging.
Eine Absicherung gegen Fälschung ist bei derartigen Manifestationen
schwierig, denn mit wachsender Komplexität der Technik mehren sich auch die
Täuschungs- und Fehlerquellen. Davon abgesehen ist man von einer Erklärung
dieses Phänomens noch weit entfernt: Die vereinzelten, meist nur schwach
vernehmbaren Wortfetzen, die das Aufnahmegerät im Regelfall wiedergibt,
müssen nicht unbedingt aus dem Jenseits kommen. Es könnten möglicherweise
auch die unbewussten Schwingungen und Energieströme des Aufnehmenden selbst
oder der Seance-Teilnehmer sein, die hier eingefangen wurden. |