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Skylla

Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie.
Bevor Skylla jedoch zu einem Ungeheuer wurde, war sie eine Nymphe. Der Gott Glaukos hatte sich in sie verliebt und erbat den Beistand der für ihre Zauberkünste berühmten Kirke. Unglücklicherweise verliebte sich Kirke jedoch selbst in Glaukos. Da dieser jedoch weiter auf Skylla bestand, vergiftete Kirke die Quelle, in der diese zu baden pflegte. Sofort nach der Berührung mit dem verzauberten Wasser verwandelte sich die untere Hälfte von Skyllas Körper in bellende Hunde. Sie stand nun auf zwölf Beinen und hatte sechs Köpfe, von denen jeder mit drei Reihen von Zähnen ausgestattet war. Entsetzt über diese Verwandlung, stürzte sich Skylla in die Meerenge, die Italien von Sizilien trennt. Dort haust sie der weiteren Sage nach zusammen mit Charybdis, einem anderen Ungeheuer. Skylla und Charybdis, die rechts und links zur Meerenge sitzen, lassen diese für die Seeleute zu einem Wagnis werden. Charybdis saugt auf ihrer Seite dreimal am Tag das Meerwasser auf und stösst es dann laut brüllend wieder hervor. Auf der anderen Seite bedroht Skylla die vorbeifahrenden Seeleute. Odysseus verliert bei der Durchfahrt durch die Meerenge sechs Mann, die von Skylla gefressen werden.

 

 

 

 

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