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Satyr

Die Satyrn entstammen der griechischen Mythologie und sind ausgelassene, lüsterne Begleiter des Dionysos.
Körper, Arme und Gesicht der Satyrn sind behaart, aber menschlich, unterhalb des Gürtels sind sie Ziegenböcke. Sie haben kleine Hörner auf der Stirn und spitz zulaufende Ohren. Zu ihrem Hauptplaisier gehört es, Nymphen nachzustellen, ausserdem lieben sie den Tanz und spielen meisterlich die Flöte. Die Bauern verehrten sie, opferten ihnen Schafe und boten ihnen die ersten Früchte der Ernte dar. Angeblich soll einmal ein Satyr von Sullas Legionären gefangen worden sein, die ihn zu ihrem Kommandanten brachten. Er war jedoch von einer derart abstossenden Hässlichkeit, dass Sulla (138-78 v.Chr.) ihn sofort wieder in die Berge zurückschaffen liess. Die Lüsternheit und bocksbeinige Hässlichkeit des Satyrn ist auch in das mittelalterliche Teufelsbild mit eingangen.

 

 

 

 

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