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Percht, Bercht, Berchta, Eisenberta, Butzenbercht |
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Der Name Percht ist
vermutlich vom althochdeutschen „peraht“ (leuchtend, glänzend) abzuleiten.
Percht ist ein weiblicher Dämon, vergleichbar der Frau Holle, die als ihre
Schwester gelten kann. Allerdings ist die Percht in Süddeutschland und
Oberösterreich beheimatet, während sich die Legenden und Sagen von Frau
Holle mehr im norddeutschen und mitteldeutschen Raum finden. Die Percht geht
in den zwölf sogenannten Rauhnächten zwischen Weihnachten und dem
Dreikönigsfest (6. Januar) um und hat ein freundliches und ein
furchterregendes Gesicht. Einmal kann sie als lichte,
fruchtbarkeitsbringende Kraft auftreten, die die Äcker umwandert. zum
anderen erscheint sie als Totendämonin, als strafende und finstere Macht. Es
war üblich, der Frau Percht Opfer zu bringen, vor allem Speisen und
Getränke, so Bier, Milch, Brot und Käse, Körner und Nüsse. FIeiss belohnt
die Percht fürstlich, ähnlich wie Frau Holle, Faulheit und
Selbstbereicherung werden jedoch streng bestraft, mitunter indem sie den
Ubeltätern den Bauch aufschlitzt, um Steine und Häcksel hineinzufüllen. |
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