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Wassergeister, die ihre
Gestalt und ihr Aussehen nach Belieben verändern können.
Auch ihr Wesen ist schwer fassbar, mal verführerisch, mal gefährlich und
bösartig. Das Wort „nihhus“ oder „nicchus“ taucht erstmals Ende des 10.
Jahrhunderts bei Notker dem Deutschen auf und bezeichnet eine weibliche
Wassergottheit, die früh dämonisiert wurde. Meist meiden die Nixen den
Umgang mit Menschen, allerdings sollen sie einer alten Überlieferung nach
jedes Jahr ein menschliches Opfer fordern. Aus diesem Grund locken sie eine
nichtsahnende Seele ins Wasser und ertränken sie. Da man ihnen Zauberkräfte
zuschrieb, glaubte man auch, jedes mit einem zu grossen Kopf geborene Kind
(Wasserkopf) sei von einer Nixe behext worden.
Das uns geläufige Bild einer Nixe als schöne Frau mit einem menschlichen
Oberkörper und einem Fischschwanz ist stark von der Romantik mitgeprägt und
lässt sie freundlicher erscheinen als ihren männlichen Gegenpart, den Nix.
Dieser kann als Pferd auftreten, als tierisches oder menschliches Ungeheuer.
Der Nix hat dem Volksglauben nach ein hinterhältiges und gefährliches Wesen.
Eine mündliche Überlieferung aus Thüringen beschreibt ihn so: „Der Nix
erscheint gewöhnlich als ein kleiner, freundlicher Knabe im grünen oder
roten Röckchen, mit hellfunkelnden Augen und oft mit langem grünen Haar und
grünen Zähnen. Bisweilen aber gleicht er einem erwachsenen Manne hat ein
altes tückisches Gesicht und Krallen an den Händen. Er wohnt mit Frau und
Kindern auf dem Grunde der Flüsse und Seen, einzelne Nixen hausen auch in
Brunnen. Wo ganze Familien zusammen sind, führen sie Wirtschaft wie die
Menschen; in den benachbarten Dörfern und Städten kaufen sie ein, was sie
bedürfen.“
Zum Umkreis der Nixe zählen alle Meergeister wie Wassermann, Nymphe, Undine,
Seejungfrau etc. |