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Name des Teufels, der
durch das Volksbuch von Doktor Faust (1587) populär wurde, worin Faust einen
Pakt mit Mephistopheles schliesst.
Er kann sich sich in einen Drachen, Greif, eine feurige Kugel, einen Mönch,
einen feurigen Bär oder einen Pudel verwandeln. Als letzterer tritt er z.B.
auch in Goethes Bearbeitung des Faust auf. Hier wird der destruktive
Intellekt des Teufels betont. TS. Elliot (1888-1965) übernahm den Namen
Mephistopheles verballhornt für seinen schwarzen Kater, Mr. Mistoffolees,
der zaubern kann. In den verschiedenen Sagen und Volksbüchern galt
Mephistopheles nicht unbedingt immer als der Teufel selbst, sondern auch als
ein spiritus familiaris, „der gerne bei den Menschen wohnt“. Andere sahen in
ihm einen erfahrenen Geist, der vom Teufel als Diener zu Faust geschickt
wird. Wie wenig die Monster und Dämonen orts- und zeitgebunden sind, beweist
auch Mephistopheles. In der bekannten Comic-Serie steigt er zum
extraterrestrischen Herrscher über die Hölle auf, die diesmal nicht irgendo
im Inneren der Erde schlummert, sondern sich in den Fernen der Galaxis
verbirgt. Für den Namen Mephistopheles gibt es verschiedene Ableitungen, die
einleuchtendste erklärt ihn als eine Zusammensetzung aus dem griech. „Mephostophiles“
(der das Licht nicht liebt), eine andere leitet ihn aus dem hebräischen „mephir
tophel“ (Lügenverbreiter) ab. |