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Holzweiblein, Holzfräulein, Waldweiblein |
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Wie der Name bereits verrät, treten die Holzweiblein bevorzugt im Wald in Erscheinung. Sie sammeln Holz und spinnen Garn, das oft unendliche Knäuel ergeben kann. Obwohl eng mit den Zwergen verwandt, kennt man die Holzweiblein weniger als Völkchen, sondern sieht sie meist allein oder zu zweit. Die Holzweiblein sind in der Regel alt, hässlich, verschrumpelt und mit Moos bewachsen. Nur in ganz seltenen Fällen können sie die Gestalt eines schönen Mädchens annehmen. Sie tragen eine altertümliche Tracht, und wenn ihnen ein Holzfäller oder Waldarbeiter begegnet, sprechen sie ihn in einer seltsamen fremden Sprache an, die niemand verstehen kann. Nimmt man dennoch Kontakt zu ihnen auf, erweisen sie sich meist als freundlich, oft sogar als sehr segensreich, indem sie z.B. Laub verschenken, das sich in Gold verwandelt. Sie kennen auch viele Heilmittel und können in der Landwirtschaft helfen. Zudem können sie in die Zukunft sehen. Manchmal brauen sie Bier oder backen für die Bauern Brot. Dennoch ist ihnen, wie allen Dämonen, nicht ganz zu trauen. So rauben sie mitunter Neugeborene oder erschrecken nächtliche Wanderer als Aufhocker. Wenn sie irgendwo eingeklemmt sind oder sich über einen Fluss führen lassen, können sie in Gefangenschaft geraten. Meist jedoch sind sie rasch zu vertreiben. Es reicht hierzu ein Fluch, Kümmelbrot oder das Geschenk von neuen Kleidern, was an die Hausgeister erinnert. |
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