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Sammelbezeichnung für
geheimnisvoll wirkende Geister in den vier Elementen: Feuer, Wasser, Luft
und Erde.
Der Glaube an Elementargeister ist vor allem durch Paracelsus populär
geworden, der in seiner Schrift: Liber de nymphis, sylphis, pygmeis et
samamandris et de caeteris spiritibus (1566) vier Gattungen von
Elementargeistern unterschied:
1. Die Erdgeister oder Gnome
2. die Wassergeister oder Undinen
3. die Luftgeister oder Sylphen
4. die Feuergeister oder Salamander.
Nach Paracelsus entstammen die Elementargeister dem Chaos und wurden jeweils
nur aus einem dieser Elemente geformt. Sie haben ein starkes Verlangen nach
erotischen Beziehungen zu Menschen, da sie glauben, auf diese Weise an deren
Beziehung zu Gott teilhaben zu können; denn sie selbst haben keine Seele und
ihre Heimat liegt allein in den Elementen. Auf Paracelsus geht auch die
Vorstellung zurück, dass die Elementargeister mit den Menschen eine Ehe
eingehen wollen, weil sie sich so eine Seele erhoffen. Ganz besonders
scheint das für die Wassergeister zuzutreffen, was nicht verwundert, da das
umspülende und verschlingende Wasser als sinnlichstes Element gilt. Daher
verlangt der Nix nach menschlichen Frauen und die Nixe nach menschlichen
Männern. Der Volksglaube erzählt, dass man die in den Elementen wirkenden
Geister wohlgesonnen stimmen kann, indem man ihnen Speisen opfert. Nach
Auffassung einiger okkultistischer Autoren so z. B. dem Kabbalisten Eliphas
Levi (1810-1875) - kann es sich bei den Elementargeistern auch um die Seelen
Verstorbener handeln, die aufgrund ihres niederen Wesens auf subhumane
Stufen herabgesunken sind. |