|
Das englische Wort alien
heisst übersetzt: fremd, ausländisch, ausserirdisch und wurde durch den
erfolgreichen Film Alien aus dem Jahre 1979 zum Inbegriff eines
Weltraummonsters. Dann sind noch die Folgen: Alien: Die Rückkehr (1988),
Alien 3 (1990) und eine vierte Folge, Alien - Die Wiedergeburt (1997)
hinzugekommen.
Seine Karriere begann als anfänglich krallenförmiges Wesen, das sich an das
Gesicht eines Crewmitgliedes angesaugt hat, um ein Ei in dessen Körper
abzulegen. Nach relativ kurzer Zeit schlüpft eine insektenförmige Bestie aus
dem Ei, die sich ihren Weg durch den Magen seines Opfers bricht, das,
nachdem es seine Funktion als lebendiger Brutkasten erfüllt hat, stirbt.
Nach seiner abscheulichen Geburt wächst sich das Alien schnell zu einem
bedrohlichen Monster aus, das die Crewmitglieder nach und nach ausrottet, so
dass am Ende nur noch der weibliche Offizier Ellen Ripley überlebt, dem es
gelingt, das Monster auszutricksen.
Ein wenig gleicht das Alien einer Kreuzung aus Krokodil und Heuschrecke.
Dabei scheint es einer bienenartigen Spezies anzuhören, was daraus
ersichtlich wird, dass es auch Alienköniginnen gibt, die ganz besonders
bösartig sind. Das faszinierend Unappetitliche und Grauenerregende an dem
Alien ist, dass es seine Existenz als Parasit im menschlichen Körper
epidemisch verbreiten kann.
Seine überzeugende Ästhetik des Schreckens verdankt das Alien seinem
Schöpfer H.R. Giger, der mit ihm ein fremdartiges, urzeitlich-insektenhaftes
und gleichzeitig dunkel-maschinenhaft wirkendes Monster geschaffen hat.
Erhöht wird der „Reiz“ des Aliens, dass es aufgrund ganz schneller und
unscharfer Einblenden nie richtig zu sehen ist und erst in der Schlufsszene
sichtbar wird. Das Wort Alien wird mittlerweile auch ganz allgemein für
Ausserirdische verwendet. |