| Sheldrake, Rupert |
| Englischer Biochemiker, der mit seiner Theorie der morphogenetischen (griech.: morphe = „Form“; genesis = „Werden“) Felder nicht nur das bisherige Weltbild der Naturwissenschaften in Frage stellte, sondern auch der Parapsychologie neue Denkanstösse gab. Das Universum richtet sich dieser Theorie zufolge nicht nach unveränderlichen Mustern, sondern folgt auch Gewohnheiten (Mustern), die im Laufe der Zeit durch Wiederholung entstanden sind. Jeder Form und jedem Verhalten liegt ein solches morphogenetisches Feld zugrunde, das gleichsam das Gedächtnis ist und sicherstellt, dass der gleiche Vorgang erneut abläuft. Je mehr Wiederholungen erfolgen, desto stärker ist dieses Feld. Man kann zum Vergleich die Archetypen Jungs heranziehen, die ebenfalls das kollektive Unbewusste formen. Obgleich diese Felder frei von Materie und Energie sind, können sie über Raum und Zeit wirken, was für die Phänomene der Parapsychologie von weitreichender Bedeutung ist. Wenn ein Angehöriger einer bestimmten Gattung sein morphogenetisches Feld ändert und diese Änderung über einen längeren Zeitraum beibehält, so verändert er auch die gesamte Gattung. Denn diese Felder stellen durch Wechselwirkung (morphische Resonanz) eine Verbindung unter den Lebewesen her. |
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