| Meyrink, Gustav |
| Pseudonym des bekannten österreichischen Romanschriftstellers Gustav Meyer. Von 1889-1902 leitete er zusammen mit einem Neffen des Dichters Christian Morgenstern ein Bankhaus in Prag. Nachdem der Schriftsteller Oskar A. H. Schmitz seine literarischen Talente entdeckt hatte, veröffentliche er 1901 die ersten Erzählungen, die schon seine späteren Neigungen zu Mystik und Okkultismus verrieten. Bekannt wurde Meyrink durch seinen Roman Golem (1915), mit der er die Golemgestalt berühmt machte. Es folgten dann: Das grüne Gesicht, Walpurgisnacht, Der weisse Dominikaner und Engel vom westlichen Fenster. Meyrink war Mitglied verschiedener okkulter Geheimorganisationen und behauptete, auf dem Weg der Telepathie Kontakt zu dem Guru von Brunton, Sri Ramana Maharshi zu haben. |
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