| Kundalini-Yoga oder Laya-Yoga |
| Ziel dieser Form des Yoga ist die Weckung der Schlangenkraft, damit sie im Sushumna-Kanal aufsteigen die einzelnen Chakren zum Erblühen bringen und sich schliesslich mit dem obersten Chakra (Sahasrara) vereinigen kann. Symbolisch bedeutet dies Vereinigung der Urmaterie (Prakrti) mit dem Urgott (Prusha). Wenn sie das Sahasrara erreicht hat, löst sie sich auf und kehrt wieder in das unterste Chakra zurück. In der Praxis bedient der Kundalini-Yoga der Methoden, die in anderen Yogaformen (Hatha-Yoga, Raja-Yoga) üblich sind. Hierzu gehören Sitzstellungen, Atemtechnik, Unterwerfung der Sinne unter den Verstand, Konzentration, Meditation, tiefe Versenkung in sich selbst. Dazu kommen besondere Bewegungen, die das Aufsteigen der Kundalini erleichtern sollen. Ausser solchen physischen Hilfsmitteln gibt es das Aussprechen von Mantras, Formeln und die Vorstellung, die leidende Seele (jivatman) halte sich statt im Herzen im untersten Chakra auf. |
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