eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Esoterik, Grenzwissen
A  B  C  D  E  F  G  H  IJ  K  L  M  N  O  PQ  R  S  TU  VW  XYZ
 

Jung, Carl Gustav

Schweizer Psychologe und Psychiater, der eine von Freud abweichende, Richtung der Psychoanalyse, die komplexe oder analytische Psychologie, gründete.

Im Mittelpunkt von Jungs Lehre steht das Unbewusste, das Es der Psychoanalyse, das als persönliches Unbewusstes eines jeden Menschen in das viel grössere kollektive Unbewusste der Menschheit eingebettet ist.

Das persönliche Unbewusste ist ein Sammelbecken verdrängter Gedanken und Gefühle, die bewusst in den Träumen und in gewissen Verhaltensweisen (z. B. Versprechen) auftauchen.

Wichtig ist derjenige Teil des persönlichen Unbewussten, den Jung die Schatten nennt. Er enthält alles, was der Mensch nicht sein möchte, und bildet seine zweite Persönlichkeit oder „dunkle Seite“.

Die modernen Psychotherapien und esoterischen Lehren zielen darauf ab, die „Schatten“ des Menschen bewusst zu machen.

Das kollektive Unbewusste, „die geistige Erbmasse der Menschheitsentwicklung“, enthält die Archetypen (Urbilder). Diese kollektiven Erfahrungen der Menschheit finden ihren Ausdruck in den Symbolen und Mythen der Religion und den verschiedenen esoterischen Lehren.

Beide Formen des Unbewussten befinden sich in einem unaufhörlichen Zustand gegenseitiger Beeinflussung, wobei aber das kollektive Unbewusste der tragende und wichtigere Teil ist.

Die Entwicklung des Menschen beschreibt Jung als einen Reifeprozess (Individuationsprozess), der sich zwischen dem Unbewussten und dem Bewusstsein abspielt und in den Träumen seinen Niederschlag findet. Die für Jung sehr wichtige Traumanalyse soll zur Selbstentdeckung des Menschen führen. Träume sind für ihn in Symbolen mitgeteilte Botschaften unseres Unbewussten. Die Deutung dieser Symbolik setzt die Kenntnis der Mythologie, Religionswissenschaft, Folklore und der esoterischen Lehren voraus, mit denen sich Jung intensiv beschäftigte.

Von seinen über 20 Werken ist wohl Psychologie und Alchemie (1944) für die Esoterik am wichtigsten. Jung. weist darin nach, dass die alchemistischen Schriften und ihre Bilder nicht bloss irgendwelche „Retortenvorgänge“ beschreiben wollen, sondern dass sie psychologische Projektionen, d. h. das Übertragen von unbewussten seelischen Inhalten (die z. B. auch in den Mythen enthalten sind) auf den noch unbekannten Stoff sind. Unbewusstes und äusserer Stoff fliessen gleichsam ineinander ein.

 

 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik