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Esoterik, Grenzwissen
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Gauqelin, Michael

Französischer Psychologe, Statistiker und Astrologe.

Gauqelin wurde durch seine astrologisch-statistischen Untersuchungen bekannt, in denen er den Einfluss der verschiedenen Planeten auf den Menschen untersuchte.

Das Aufsteigen und die Kulmination der Planeten bei der Geburt berühmter Männer untersuchte er bei verschiedenen Berufsgruppen (Schauspieler, Sportler, Schriftsteller usw.).

 

Dabei kam er zu folgendem Ergebnis:

  1. 5438 bedeutende europäische Heerführer wurden bei der Kulmination des Mars geboren (Wahrscheinlichkeit 1: 1000000)

  2. 3305 Gelehrte beim Aufsteigen und der Kulmination des Saturn (Wahrscheinlichkeit 1: 1000 000)

  3. 3993 Staatsmänner beim Aufsteigen und der Kulmination des Jupiter (Wahrscheinlichkeit 1: 5000) 4. 1485 Rekordsportler beim Aufsteigen und Kulmination des Mars.

Nach Ansicht Gauqelins bestätigt diese Untersuchung die Hypothese des Ptolemäus, dass der Beruf eines Menschen von dem Aufstieg und der Konstellation der Planeten abhängt. Der Planet ist nicht für die Berufswahl zuständig, sondern bedingt die für den Beruf erforderlichen Eigenschaften.

Gauqelin untersuchte auch die Astralvererbung. Schon der Astronom Kepler(1571-1630) behauptete, dass ähnliche Konstellationen der Gestirne unter nahen Verwandten häufiger seien als zwischen Menschen ohne Verwandtschaftsbeziehung.

Die Überprüfung von 25 000 Geburtsdaten und -stunden von Eltern und Kindern in dem Zeitraum von 1850-1945 ergab:

Wenn ein Vater oder eine Mutter beim Aufsteigen oder der Kulmination eines bestimmten Planeten geboren wurden, kamen die Kinder meistens beim Aufsteigen oder der Kulmination des gleichen Planeten zur Welt.

Ausserdem war die erbmässige Ähnlichkeit zwischen Kind und Elternteil zweieinhalbmal grösser, wenn das Kind an einem magnetisch gestörten Tag zur Welt kam. Daraus folgt, dass die Sonne die Energiezentrale des Kosmos und die Planeten die Energieumwandler sind. Der Fötus ist nach Gaugelin nur der Resonator.

Wenn aber die Geburt durch einen Kaiserschnitt erfolgt oder durch Medikamente künstlich beschleunigt wird, tritt die Astralvererbung ausser Kraft.

Gaugelin glaubt, dass der Fötus mit einem „Selektor“ ausgestattet ist, der es ihm ermöglicht, den für sein Astraltemperament geeigneten Zeitpunkt bzw. die Einwirkung der Planeten zu bestimmen.

 

 

 

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