| Fasten |
| Aus religiösen und gesundheitlichen Gründen kann freiwillig auf die Nahrungsaufnahme verzichtet werden. Fasten ist bei Naturvölkern vielfach die Voraussetzung der Initiation in die Gemeinschaft der Erwachsenen. Im Islam gehört das Fasten zu einer der fünf Forderungen. Im Monat Ramadan darf von Sonnenaufgang bis zum Untergang weder gegessen, getrunken noch der Geschlechtsverkehr ausgeübt werden. Im Christentum gilt eine 40tägige Fastenzeit vor Ostern. Jeder 11. Tag ist im Hinduismus ein Fasten-Tag, und im Buddhismus wird alle 14 Tage gefastet. Fasten hat zum Ziel, dem Körper eine physiologische Ruhepause zu gönnen, damit die Energie, die normalerweise für die Verarbeitung der Nahrung aufgewendet wird, für Heilzwecke zur Verfügung steht. Beim Fasten werden die Nahrungsdepots des Körpers, weniger wichtige Strukturen und die verwendbaren Anteile toter oder kranker Gewebe abgebaut. Die Auswirkungen:
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