| Eleusinische Mysterien |
| In Eleusis, das 22 km von Athen entfernt liegt, fanden im Frühling die kleinen Mysterien und im Herbst die grossen Mysterien statt. Dieser Geheimkult, von dem auch heute noch die wichtigsten Details unbekannt sind, fand zu Ehren der Demeter und ihrer Tochter Persephone statt. Man glaubte bisher, dass vor den Eingeweihten (griech.: mysten) in Form eines Dramas der Mythos von Demeter und Persephone aufgeführt wurde, eine heilige Hochzeit von Himmel und Erde stattfand und die Geburt eines Kindes verkündet wurde, das den Teilnehmern symbolisch als eine Kornähre gezeigt wurde. Durch dieses Kultdrama sollten sich die Teilnehmer wie neugeboren fühlen und auf ein glückliches Leben nach dem Tod hoffen. Da die Archäologie keine Hinweise auf den Theatercharakter dieser Mysterien fand, ist die Annahme Wassons nicht unwahrscheinlich, dass die Teilnehmer sich durch eine halluzinogene Droge in einen Rauschzustand versetzten. Aufgrund von Schriftzeugnissen (Homerischer Demeterhymnus) nimmt Wasson an, dass bei den eleusinischen Mysterien ein Getränk benutzt wurde, das als psychoaktiven Bestandteil das Mutterkorn enthielt. |
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