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Titel einer der Grundschriften der Rosenkreuzer, die auf Andreae zurückgehen soll. -
Alchemistischer Begriff (lat.: conjunctio). Bezeichnet in der erotischen Bildersymbolik der Alchemie den Höhepunkt des Grossen Werkes (opus magnum), wenn sich die weisse Königin (Symbol: Mond, Silber oder Quecksilber) mit dem roten König (Symbol: Sonne, Schwefel oder Gold) vereinigt. Die Vereinigung der polaren Gegensätze ist aber nicht nur ein äusserer Vorgang, sondern auch eine Allegorie des inneren, seelischen Wandlungsprozesses eines Menschen, da die Veränderung des Menschen selbst eines der wichtigsten Ziele der Alchemie war. Dahinter steht die Vorstellung von einer „Heiligen Hochzeit“ (griech.: hieros gamos) von polaren Gegensätzen. Auch die Yin und Yang-Symbolik des Taoismus kann als eine solche „Heilige Hochzeit“ aufgefasst werden. Die chymische Hochzeit lebt in der modernen Chaos-Theorie wieder auf, die untersucht, wie polare Gegensätze sich in einem System verhalten und zu einer neuen Ordnung vereinigen können. |
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