| Bulwer-Lytton, Edward Georg |
| Englischer Schriftsteller und Staatsmann, der durch seinen Roman Die letzten Tage von Pompeji sehr bekannt wurde. Bulwer war Mitglied der englischen Rosenkreuzergruppe (Societas Rosicruciana in Anglia, Abk. SRIA) und hatte persönlichen Kontakt mit Eliphas Levi. In zahlreichen Romanen behandelte er die okkulte, spiritistische und Rosenkreuzer-Thematik. In seinem Rosenkreuzerroman Zanoni (1842) erzählt er die Geschichte der beiden Chaldäer Zanoni und Mejnour, die durch ein geheimnisvolles Elixier ein Jahrtausende dauerndes Leben erlangten. In der Erzählung The Coming Race (1871; deutsche Übersetzung: Das Geschlecht der Zukunft) wird einer der Lieblingsgedanken Bulwer-Lyttons, nämlich Menschen zu einer mit höchsten Kräften und Fähigkeiten begabten Rasse heranzuziehen, aufgegriffen. Eine solche Rasse entdeckt ein Amerikaner tief im Erdinnern. Sie verfügt über die geheimnisvolle Kraft Vril, die Vitalenergie des sprossenden Korns, die eine wichtige Energie der Menschheit sein werde. Ihr Missbrauch könne aber verhängnisvolle Folgen haben. |
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