| Buddhistisches Schrifttum |
| Die Schriften des südlichen Buddhismus (Hinayana) sind in einem mittelindischen Dialekt, dem Pali, abgefasst. Die kanonischen Schriften, die auf dem 3. Konzil kodifiziert wurden, tragen den Namen Tripitaka ("Dreikorb"):
Die Schriften des nördlichen Buddhismus (Mahayana) sind in der altindischen Sprache, dem Sanskrit, abgefasst. Das wichtigste Werk ist das Saddharmapundarikasutra ("Das Buch von dem Lotos der guten Lehre"), entstanden um 200 nach Christus. Unter den zahlreichen Schriften des Vajrayana ist das bekannteste das Kalachakra ("Rad der Zeit"). Zum Lamaismus gehören zwei Werke: der Kandjur (tibetische Übersetzung der Vorschriften), der aus 108 Bänden mit 689 Werken besteht, und der Tandjur (tibetische Übersetzung der Lehre) mit 225 Bänden. |
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