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Name des Stifters des Buddhismus; Gautama (560-480 v. Chr.), genannt „Siddhartha“ oder nach seinem Stamm der Sakya auch „Sakyamuni“, der Sohn eines Adligen aus Kapilavastu in Nordindien. Er verliess mit 29 Jahren seine Familie und gab sein fürstliches Leben auf, um über die Übel in der Welt, deren Ursprung und Beseitigung nachzudenken. Er wurde Schüler bedeutender Brahmanen, deren Lehren über die Seelenwanderung und die Möglichkeit einer Erlösung in diesem Leben ihn nicht überzeugten. Nach siebenjährigem Nachdenken erhielt er eines Nachts unter einem Feigenbaum in Bodh-Gaya (unweit Patna) die Erleuchtung (Bodhi) und wurde ein „Buddha“. Er war sich lange unsicher, ob er seine Erkenntnis verkünden sollte. Schliesslich entschloss er sich, im Gazellenhain von Benares (heute Sarnath) seine neue Lehre fünf Asketen zu offenbaren. In dieser berühmten Predigt von Benares verkündigt Buddha die vier edlen Wahrheiten, welche die Grundlage des Buddhismus bilden. Mehr als 40 Jahre zog er durch Nordindien und starb schliesslich 80jährig in Kusinara. -
Ein übernatürliches Wesen, das das Absolute verkörpert. Der historische Buddha ist nur eine Inkarnation dieser Wesen, deren Zahl ins Unermessliche geht und die in überirdischen Welten thronen. Das Hinayana nimmt an, dass es ausser Buddha vorher schon andere Buddhas gab. An der Spitze aller Buddhass stehen die fünf Dhyani Buddhas (Meditations-Buddhas)., die aus dem Adibuddha hervorgehen. Während die Dhyani-Buddhas in höheren Welten leben, erscheinen auf der Erde die fünf menschlichen Buddhas (Manushi-Buddhas), die Reflexe dieser Meditations-Buddhas sind. In der gegenwärtigen Weltperiode war der historische Buddha der vierte dieser Manushi-Buddhas. Der zukünftige trägt den Namen Maitreya. |