Drogen - Psilocybin
Infos
Die Folgeerscheinungen beginnen ca. 10 - 120 Minuten nach der Einnahme (abhängig vom Mageninhalt und von der Wirkstoffdosis, meist nach ca. 45 Minuten) und dauern vier bis fünf Stunden an. Die meisten Konsumenten, die das von Timothy Leary geprägte Set und Setting beachten, berichten von erhabenen, spirituellen Erlebnissen während des Rausches.
Reines Psilocybin bewirkt auch bei langjährigem Gebrauch in üblicher Dosierung keine ernsthaften Organschäden. Allerdings hat Psilocybin und auch andere in den Pilzen enthaltene Wirkstoffe (z.B. Baeocystin, Bufotenin) eine neurovegatative Wirkung (vergleiche körperliche Anzeichen).
Diese Vergiftung wird durch die bekannten Rauschpilze hervorgerufen. In den 50er Jahren entdeckte ein amerikanischer Forscher, daß in Mexiko Pilze zu rituellen Zwecken gegessen werden um Eingebungen und Visionen zu erhalten.
Besitz und Konsum von psilocybinhaltigen Pilzen ist illegal. Warum also Tipps zum Konsum? Dieser Bericht soll nicht zum Konsum anregen! Doch Aufklärung muss sein, damit schlimme Fehler vermieden werden können.
Erlebnisberichte zu LSD, Psilocybin u.a.
Das Psilocybin-Syndrom
Nach einer halben bis ganzen Stunde offenbart sich dem Konsument eine Art Traumzustand, der als euphorisierend und angenehm empfunden wird. Es kann vorkommen, dass ein Psilocybinkonsument während des Rausches einschläft, da die Wirkung des Pilzen den Antrieb - im Gegensatz zu LSD - eher vermindert.
Fast alle Pilze, die eine halluzinogene Wirkung besitzen, enthalten die Stoffe Psilocin und Psilocybin. Ausnahmen sind nur der Fliegenpilz und der Pantherpilz mit dem Wirkstoff Muscimol, sowie das Mutterkorn, sofern man dabei von halluzinoger Wirkung sprechen kann.
Meist werden Zauberpilze frisch oder getrocknet verzehrt. Dabei haben sich bestimmte Formen des Genusses entwickelt: Die Pilze werden in Honig getippt oder pulverisiert, mit Kakao getrunken. Manchmal werden die Pilze auch mit etwas Schokolade gegessen. Der Pilz wird in Thailand ebenfalls getrocknet und dann geraucht oder mit Hanf [Cannabis indica] zusammen in Kekse gebacken. Frische Pilze werden genau wie Champignons zu Speisen verarbeitet.
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