Drogen - Atropin
Infos
Vor einer Einnahme als Rauschdroge ist zu warnen. Die therapeutische Breite des Stoffes ist gering, die Wirkungen auf Herz und Kreislauf stehen im Vordergrund und sind schon bei geringen Dosen nachweisbar (z. B. 0,5 mg zur Narkoseeinleitung, 3 mg als Maximaldosis bei der Reanimation). Psychische Wirkungen sind also erst in einem Stadium zu erwarten, bei dem Herz und Kreislauf maximal überlastet sind.
Atropin wirkt parasympatholytisch, d. h., es vermindert die Wirkung des Parasympathikus, indem es Acetylcholin von den Muskarinrezeptoren verdrängt. Dies führt zu einer breiten Palette pharmakologischer Wirkungen.
Wozu wird Atropin verwendet?
Die Damen des Barock benutzten Atropin, um für die Männerwelt attraktiver zu werden. Sie träufelten es sich in die Augen, was dazu führte, dass sich die Pupillen weiteten. Dunkle Augen galten zu dieser Zeit als begehrenswert!Atropin - Chemie - Wirkstoffdaten
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