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Zauberbuch |
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Die sogenannten
„schwarzen Bücher”, deren Zaubersprüche man oftmals Salomo persönlich
zuschrieb, sollen im Mittelalter weit und breit in Gebrauch gewesen sein.
Das älteste unter diesen Büchern war in Konstantinopel geschrieben worden,
noch ehe die Stadt 1435 von den Türken eingenommen wurde. Viele dieser
handgeschriebenen Bände griffen auf das überlieferte Wissen der Juden
zurück, wovon am bekanntesten wohl die Claviculae Salomonis sind, in dem
angeblich ein Teil des Zauberwissens des biblischen Königs Salomo
übermittelt ist. Ein Exemplar befindet sich im Britischen Museum in London.
Dem Vernehmen nach war Papst Honorius III. im Besitz eines solchen Buches;
Papst Innozenz Vl. liess später eine Kopie davon in einer feierlichen
öffentlichen Verbrennung vernichten. Die erste gedruckte Ausgabe eines
Zauberbuches, das von Honorius stammen sollte, wurde 1626 in Rom hergestellt
und in der Folgezeit in verschiedene Sprachen übersetzt. |
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