eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Hexenwesen, Hexerei, Magie
Aa-Bi   Bl-Cr   Da-Fe   Fi-Gw   H   IJK   LM   NOP   RS   TUVWZ
 

Wolf

Zu den bevorzugten Tarngestalten des Teufels gehörte der Wolf, ein Geschöpf, das als lange Zeit gefürchtetes Tier in die Annalen des europäischen Aberglaubens einging. In vielen Regionen löste das Auftauchen von Wölfen in der Regel Entsetzen und Bestürzung aus, denn die Tiere galten weit und breit als Vorboten von Unheil. Der blosse Anblick eines Wolfes konnte einen Menschen angeblich taub machen, wenn der Wolf den Menschen als erster sah, und wenn man das Wort „Wolf` auch nur aussprach, dann sollte ein solches Tier auch sogleich erscheinen.
Im walisischen Sagenschatz heisst es, dass der Wolf nicht von Gott, sondern vom Teufel geschaffen worden und die Kreatur seither ihrem Schöpfer treugeblieben sei. In deutschen Legenden hockte der Teufel zwischen den Augen des Wolfes. Manche Hexen sprachen davon, die Gestalt von Wölfen angenommen und so die Gemeinden in Angst und Schrecken versetzt zu haben. Die Werwolfmythologie besagt, dass ein Mensch mit Hilfe verschiedener Zauber Wolfsgestalt annehmen könne. Mitunter wurde geschildert, wie die Opfer von Zaubern in Wölfe verwandelt wurden. In einer alten Geschichte ist die Rede von Hexen, die einen Geistlichen in einen Wolf verwandelten; das Opfer konnte später nur durch seinen weissen Kragen identifiziert werden.
Die Hexentradition zeigte jedoch auch eine andere Seite des Wolfes auf und wies auf den Nutzen dieses Tieres in der Volksmedizin hin. Epileptiker hüllte man zur Vermeidung von Anfällen in Wolfspelze; in gleicher Weise konnte man verfahren, um das Leben eines mit Tollwut infizierten Menschen zu retten. Ein Wolfsfell im Haus sollte die Fliegen fernhalten. In Frankreich wurde empfohlen, Wolfszähne gegen das Zahnfleisch zu reiben, wenn ein Kind Zahnweh hatte. Das sollte die Schmerzen vertreiben. Hatte ein Mensch Wolfsfleisch gegessen, dann war er angeblich gegen Geistererscheinungen gefeit. Wer mit einem Wolfskopf unter dem Kissen schlief, sollte vor Alpträumen geschützt sein. Litt jemand unter Koliken, dann galt das Bestreichen der Glieder mit Wolfskot als lindernd.

 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik