eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Hexenwesen, Hexerei, Magie
Aa-Bi   Bl-Cr   Da-Fe   Fi-Gw   H   IJK   LM   NOP   RS   TUVWZ
 

Webster, John 1610 -1682

Englischer evangelischer Prediger und Arzt, der in einem bemerkenswerten Buch den Hexenwahn seiner Zeit kritisierte. Unter all seinen Büchern über eine Vielzahl von Themen war The Displaying of Supposed Witchcraft aus dem Jahr 1677 vielleicht das bedeutendste, weil es wesentlich dazu beitrug, das Ende der Hexenjagd in England zu beschleunigen. Webster, der behauptete, einige der in seinem Buch beschriebenen Hexenprozesse miterlebt zu haben, schrieb den Hexenglauben vor allem „der Schwermut und der Einbildungskraft” zu und widerlegte ausdrücklich die ganze Mythologie des Pakts mit dem Teufel, der Hausgeister, des Verwandelns, des Wetterzaubers und anderer Zauber. Er liess die Möglichkeit gelten, dass es Menschen gäbe, die sich für Hexen hielten, und räumte ein, dass solche Personen sehr wohl versuchen könnten, ihren Nachbarn Schaden zuzufügen, doch er bestritt, dass sie dabei Zugang zu über-natürlichen Kräfte hätten: „Ich will hiermit weder das Sein der Hexen noch andere Eigenschaften in Abrede stellen, die sie haben mögen, und für die sie Hexen genannt werden; ebenso wenig wie daraus folgt, dass ich das Sein eines Hundes oder dessen Eigenschaft zu bellen leugne, wenn ich bestreite, dass ein Hund die Fähigkeit hat zu brüllen.”
Webster engagierte sich unter anderem auch 1634 in dem bekannten Fall des Edmund Robinson. Es gelang ihm, Robinson zu befragen, als der Junge in Begleitung zweier Kumpane in Websters Kirche erschien, um die in der Gemeinde lebenden Hexen zu identifizieren. Dort hatte Robinson den Gottesdienst gestört, wodurch der Prediger von der Anwesenheit des Jungen überhaupt erst erfuhr:
...nach dem Gebet erkundigte ich mich, was geschehen sei, und die Leute erzählten mir, dass es der Junge sei, der Hexen ausfindig mache. Worauf ich zu dem Haus ging, wo er des Nachts bleiben sollte und wo ich ihn und zwei sehr unglaubwürdige Personen fand, die ihn dirigierten und sein Geschäft lenkten. Ich brachte meinen Wunsch zum Ausdruck, mit dem Jungen ein Gespräch unter vier Augen zu führen, was sie ganz und gar ablehnten. Dann zog ich den Jungen in Anwesenheit vieler Leute zu mir heran und sagte: „Mein guter Junge, sage mir aufrichtig und gewissenhaft, hast du solche seltsamen Dinge von der Zusammenkunft der Hexen gesehen oder gehört, von denen du erzählst, wie von vielen berichtet wird? Oder hat dich etwa eine Person gelehrt, solche Dinge zu sagen?” Doch die zwei Männer, die den Jungen nicht antworten liessen, rissen ihn von mir weg und sagten, er sei von zwei fähigen Friedensrichtern verhört worden, die ihm nie solch eine Frage gestellt hätten. Worauf ich ihnen antwortete: „Daher ist den angeklagten Personen uni so mehr Unrecht geschehen.”
Weide Der Weidenbaum war im Aberglauben mit Kummer und verlorener Liebe verbunden, doch er spielte auch im Hexenwesen eine gewisse Rolle. Obwohl viele Leute behaupteten, ins Haus gebrachte Weidenkätzchen oder das Verbrennen von Weidenholz im heimischen Herd würden Unglück bringen, herrschte doch Einvernehmen darüber, dass bestimmte Arten der Weide Hexen und den bösen Blick abwehren könnten. Besonders ängstlichen Menschen, die das Wirken der Hexen fürchteten, riet man, eine Salweidengerte bei sich zu tragen, die unempfindlich gegen Zauberei und damit ein gutes Abschreckungsmittel gegen das Böse sein sollte. Es galt jedoch als unklug, Kinder mit Weidenstöcken zu schlagen, da dies angeblich ihr Wachstum hemmte.
Zauberer und Hexen bevorzugten Zauberstäbe aus Weidenholz, da dieses Material den Erfolg und die Wirksamkeit von Zaubern unterstützte. In der Volksmedizin galten Weidenaufgüsse als wirksames Mittel gegen Schüttelfrost und Rheumatismus. Unser Aspirin basiert auf Salicylsäure, deren Name von Salix, dem lateinischen Gattungsnamen für die Weide abgeleitet ist. Manchmal liess man Kinder, die an Rachitis oder anderen Krankheiten litten, durch eine Astgabel im Weidenbaum klettern, was eine Genesung bewirken sollte.

 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik