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Pferdezauber |
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Das Behexen von Pferden
durch gewisse Zauber und Zauberformeln, das jahrhundertelang vielen
vermeintlichen Hexen zur Last gelegt wurde. Angesichts des wirtschaftlichen
Wertes eines Pferdes konnten Krankheit oder anderes Unheil, das dem Tier zu
schaffen machte, den Lebensunterhalt des Eigentümers einst ernsthaft
gefährden. Pferdebesitzer reagierten daher besonders empfindlich, wenn sie
argwöhnten, dass schwarze Magie gegen ihre Tiere im Spiel war. In Europa
schützte man vorzeiten die Ställe mit zuverlässigen Zaubermitteln wie
beispielsweise Hufeisen und Ebereschenzweigen, die Hexereien abwehren
sollten. Auch hängte man den Tieren Hexensteine um oder legte ihnen
messingglänzendes Geschirr an. Der Glanz des Metalls sollte jeden bösen
Geist, der sich näherte, verwirren. In die Pferdeschwänze flocht man Bänder
ein, um alle Dämonen in unmittelbarer Nähe mit den komplizierten Knoten zu
lähmen. |
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