eso-shopping Partnerprogramm
 
Web sphinx-suche.de
Moviestreaming, filmdownloads etc..  Bücher
Hexenwesen, Hexerei, Magie
Aa-Bi   Bl-Cr   Da-Fe   Fi-Gw   H   IJK   LM   NOP   RS   TUVWZ
 

Nachtmahr

Einem alten Aberglauben zufolge wurden die Nachtmahre von Dämonen, die aller Wahrscheinlichkeit nach im Auftrag der Hexen oder des Teufels persönlich handelten, zu den Schlafenden gebracht. Bösen Geistern, die man gewöhnlich als Inkubi oder Sukkubi bezeichnete, sagte man früher nach, sie würden sich - häufig in Gestalt von Geisterpferden - im Dunkel der Nacht in die Schlafgemächer stehlen und dann schwer auf den Schlafenden liegen, deren Atem unterdrücken und sie lähmen. Diese unirdischen Störenfriede machten sich ein Vergnügen daraus, ihre Opfer mit lebhaften und realistischen Visionen von Dämonen und ähnlichem zu erschrecken oder verführten sie mit erotischen Träumen. Mahrdämonen - die auch gewöhnliche Pferde attackierten - waren meist auf gruselige Träume spezialisiert, während Inkubi und Sukkubi bei unterdrückten sexuellen Wünschen aktiv wurden.
Die Zwangsvorstellung von diesen Dämonen war so stark, dass in der Zeit von 1627 -1740 nicht weniger als sechzehn bedeutende Abhandlungen über dieses Thema geschrieben wurden. Deren Autoren stellten unter anderem fest, dass Nachtmahre mit grösserer Wahrscheinlichkeit über die in Rückenlage Schlafenden herfielen, dass die Opfer stets die Empfindung erlebten, ein Gewicht drücke auf ihre Brust und dass noch weitere Symptome, darunter Herzklopfen, Aufschreien und grosse Angstgefühle beim Erwachen vorkämen. 1830 gab Robert Macnish in seinem Werk The Philosophy of Sleep die folgende Beschreibung eines Nachtmahrdämons: „Eine monströse Hexe hockt auf seiner Brust - stumm, bewegungslos und gehässig, eine Inkarnation des bösen Geistes -, deren unerträgliches Gewicht den Atem aus dem Körper presst, und deren unablässiger, starrer tödlicher Blick ihn vor Schreck zu Stein werden lässt und seine Existenz unerträglich macht.”
Als Gegenmittel wurde den Schläfern unter anderem empfohlen, ihre Strümpfe in Form eines Kreuzes am Bettende zu befestigen, in die Nähe ein Messer oder einen anderen metallenen Gegenstand zu legen, die Schuhe so unter das Bett zu stellen, dass die Spitzen nach aussen zeigten, mit gekreuzten Händen zu schlafen und an allen vier Ecken der Schlafstatt Stroh-kreuze anzubringen. Es wurde auch angeregt, beim Aufstehen dreimal auszuspucken, um die noch zurückgebliebenen bösen Wirkungen der Nachtmahre zu vertreiben. Robert Burton empfahl 1621 in seiner Anatomy of Melancholy die Heirat als ein Mittel gegen schlechte Träume, womit er seine Übereinstimmung mit einer geistigen Richtung andeutete, die die Nachtmahre zum grossen Teil unterdrückter Sexualität zuschreibt. Daher rühren die vielen geschichtlich belegten Berichte über Nonnen und andere im Zölibat lebende Menschen, die von Nachtmahren geplagt wurden.

 

 

 

 

Hauptseite

Studienlehrgang über Träume und Traumdeutung

Beste Bücher online einkaufen

Beste Internetadressen   Multimedia   Kunst   Zukunftsdeutung & Astrologie   Esoterik & New Age   Traumdeutung

Magie & Märchen & Mystik   Grenzwissenschaften   Hexenwesen   Dunkles im Netz   Parapsychologie & Okkultismus etc.

         Religion & Spiritualität   Alte Kulturen   UFO`s & Phänomene   Meditation, Licht, Fortleben

Heilmethoden, -therapien, Wellness   Aus-, Weiterbildung & Organisationen

Esoterisch-spirituelle Lexika   Lexikon der Parapsychologie   Lexikon der Esoterik