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Krähe |
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Die Krähe mit ihrer
sagenhaften Intelligenz und ihrem rein schwarzen Gefieder wurde stets mit
bösen Ahnungen gesehen und folglich oftmals als eine Gestalt betrachtet,
hinter der sich die Hausgeister von Hexen gern verbargen. In alten Zeiten
war die Krähe die Götterbotin; in späteren Jahrhunderten jedoch galt sie im
Volksglauben als ein Wesen, das im Auftrag seines bösen Herrn
herumspionierte und auf dessen Anweisung die als Opfer auserwählten Menschen
belästigte. Im ländlichen Aberglauben galt der blosse Anblick einer Krähe
als Unglück und wurde vielerorts als Vorbote von Tod und Unheil auf offener
See gewertet. Um das drohende Böse abzuwehren, das die Erscheinung eines
solchen Vogels angeblich mit sich brachte, fielen die Kinder in Nordengland
mit ihrer eigenen Gegendrohung über die Tiere her: |
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