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Hexenspaziergang |
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Relativ milde, aber wirksame Form der Folter, bei der die verdächtige Person zum Hin- und Herlaufen gezwungen wurde, bis sie die Erschöpfung zu einem Geständnis zwang. Diese Art der Misshandlung galt nicht als wirkliche Folter und wurde deshalb von den Hexenriechern in England, wo härtere Massnahmen gegen Verdächtige verboten waren, ausgiebig angewendet. Zu jenen, die den Hexenspaziergang für eine nützliche Verhörmethode hielten, gehörte auch Matthew Hopkins. Eines seiner Opfer war der hochwürdige John Lowes, der gestand, ein Hexer zu sein, nachdem man ihn mehrere Tage und Nächte ohne Pause hatte hin- und herlaufen lassen. Hopkins rechtfertigte diese Prozedur damit, dass, sobald man den vermeintlichen Hexen erlaube, sich hinzusetzen und auszuruhen, ihre Hausgeister erscheinen würden, um sich von ihren Herrinnen nähren zu lassen, und dass sie dabei jene erschrecken würden, die die Aufgabe hätten, die verdächtige Person zu bewachen und zu verhören. |
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