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Haizmann, Christoph gest. 1700 |
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Bayrischer Künstler, der
1677 eine aufsehenerregende Autobiographie schrieb, in der er die Behauptung
aufstellte, seine Seele dem Teufel verkauft und verschiedene Hexenpraktiken
ausgeübt zu haben. Das reich illustrierte Buch, das Darstellungen der
Dämonen zeigt, denen er begegnet war, beruhte auf einem Geständnis gegenüber
der Polizei, das er nach einem Anfall abgelegt hatte. Haizmann hatte zwar
immer unter Geschichten verschiedener Art gelitten, doch jetzt behauptete
er, neun Jahre zuvor dem Teufel zweimal seine Seele verkauft zu haben, und
bat um Schutz, da nun der Tag nahe, an dem er seinen Teil des Abkommens
erfüllen müsse. Er habe mit seinem Blut den Pakt unterzeichnet, der lautete:
„Ich verkaufe mich diesem Satan, um sein leiblicher Sohn zu sein, und gehöre
ihm mit Körper und Seele im neunten Jahr.” |
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