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Diana |
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Römische Göttin der Jagd,
der Fruchtbarkeit und des Mondes aus der Zeit der Antike, die im Mittelalter
Gegenstand der Verehrung durch einen frühen, über weite Teile Europas
verbreiteten Hexenkult war. Lange vor der Entstehung des Hexenwahns der
nachmittelalterlichen Zeit wurde Diana als Anführerin der Zauberer
angesehen, die sie - auf unterschiedlichen Dämonen und Tieren sitzend - auf
ihren nächtlichen Ritten über den Himmel begleiteten. Denkbar ist, dass dies
der Ursprung für die Vorstellung war, die Hexen flögen zu ihren
Hexensabbaten. Im Jahre 906 n. Chr. stellte die Kirche offiziell in Abrede,
dass solche nächtlichen Ritte stattfinden doch der Gedanke blieb
jahrhundertelang fest im Volksglauben verhaftet, und die Zusammenkünfte, an
denen die Kultmitglieder teilnahmen, lieferten zweifellos ein Modell für den
Hexensabbat. Die Anhänger der Diana wurden nicht mit Hexen gleichgesetzt,
doch die Verbindung war offensichtlich da, und mit der Zeit brachte man ihre
Aktivitäten mit denen der Hexen durcheinander. Diana selbst wurde mit dem
Teufel auf eine Stufe gestellt und dann durch ihn ersetzt. Wie der Teufel,
so wurde auch die Göttin als Quelle alles Bösen in der Welt verehrt. Man
schrieb ihr die Macht zu, ihre Gestalt wechseln zu können, und behauptete,
dass sie meist in eine Katze verwandelt auftrete. |
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